CSU Neuching

Volles Haus: Gut besucht war die erste CSU-Kandidatenvorstellung am Sonntag im Niederneuchinger Schützenstüberl - Foto: Daniela Oldach

Bürgermeister Thomas Bartl blickt zufrieden auf seine erste Amtszeit zurück

Der Neuchinger Wahlkampf zur Kommunalwahl 2026 ist eröffnet. Unter dem Motto „Neuching im Herzen“ luden Bürgermeister Thomas Bartl und die weiteren 13 CSU-Kandidatinnen und -Kandidaten für den Gemeinderat zur offiziellen Vorstellung ins Schützenstüberl ein.

Bürgermeister Bartl, seit 2020 im Amt, zog dabei eine positive Bilanz seiner ersten Amtszeit. „Die ersten zwei Jahre waren durch Corona nicht einfach. Doch in den darauffolgenden vier Jahren haben wir Neuching deutlich vorangebracht“, so der 35-Jährige. Als wichtigste Projekte nannte er den Bau der neuen Sporthalle und des Kinderhauses.

Auch kulturell habe sich viel getan: 2023 wurde das Festjahr „1250 Jahre Synode Neuching“ mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert. Formate wie der Mittelaltermarkt oder der Bürgerball feierten Premiere und sind inzwischen feste Bestandteile des Jahreskalenders. Zudem wurden wichtige Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt, darunter die Pflasterung zum Niederneuchinger Steg und die Radwegbeleuchtung zwischen Ober- und Niederneuching.

Bartl kündigte an, notwendige Investitionen auch künftig verantwortungsvoll anzugehen. Den örtlichen Vereinen sicherte er weiterhin seine volle Unterstützung zu: „Sie sind die Stützpfeiler unserer Gemeinde.“

Aktuell ist die CSU mit Beatrix Ertl, Martin Schwarzenbeck, Martin Bauer und Robert Riexinger im Gemeinderat vertreten. Bis auf Riexinger, der nicht mehr kandidiert, treten alle erneut an. Bartl (Listenplatz 13), Schwarzenbeck (42) und Bauer (47) kandidieren zusätzlich für den Kreistag.

Beatrix Ertl (56) betonte ihre enge Verbundenheit mit Neuching: „Das ist meine Heimat, da bin ich dahoam.“ Sie engagiert sich besonders im sozialen Bereich und ist stellvertretende Vorsitzende des VdK Moosinning-Neuching.

Martin Schwarzenbeck (48), Bauunternehmer und seit zwei Perioden im Gemeinderat, will sich vor allem für bezahlbaren Wohnraum einsetzen. Künftig sollen bei Einheimischenmodellen kleinere Grundstücke vergeben werden. Außerdem unterstützt er aktiv den Bau der Stockschützenhalle.

Martin Bauer (36) möchte weiterhin Probleme offen ansprechen:
„Wir haben eine kleine, coole und ehrliche Gemeinde, in der man viel vorantreiben kann, wenn man sich einsetzt.“

Der 28-jährige Jakob Lichtmannegger setzt seinen Schwerpunkt auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Angesichts des demografischen Wandels will er den „Lebensmittelpunkt stärker an die Gemeinde binden“ – insbesondere für junge Menschen. Auch für ihn ist bezahlbarer Wohnraum ein zentrales Thema.

Weitere CSU-Bewerberinnen und -Bewerber sind:
Thomas Winkler, Bernhard Schindlbeck, Cornelia Waldherr, Michael Schmidt, Markus Albano, Brigitte Götz, Norman Eckinger, Hans Wellers und Martin Möhres.

Nächste Gelegenheit zum Kennenlernen:
Frühschoppen am Sonntag, 1. Februar, um 10 Uhr beim Neuwirt in Oberneuching.

Quelle: Erdinger Anzeiger vom 27.01.2026